Mit dem Wohnmobil nach Russland 2019

Unterwegs zum Goldenen Ring

Unser Rückweg von Veliki Ustjug

Freitag, 7.06.2019

 

Nach dem Besuch bei Väterchen Frost machen wir uns auf den „Heimweg“. Vom anderen Ufer der Suchona werfen wir noch einen letzten Blick zurück auf Veliki Ustjug und los geht’s.

Nachdem der letzte Abschnitt der Landstraße nach Veliki Ustjug nicht ganz so der Beste war, entscheiden wir uns für einen anderen Rückweg. Es gibt ja glücklicherweise immer zwei Wege. 

 

Ziel ist Kostroma, eine der altrussischen Städte am Goldenen Ring. Vor ein paar Jahren haben wir hier in der Nähe schon mal eine Elchfarm besucht, dabei allerdings die Stadt ausgelassen. Dies wollen wir jetzt nachholen. 

 

Sumarokovskaya Elchfarm

Webseite: http://www.loseferma.ru/service.htm

 

Von Veliki Ustjug aus, wählen wir die Strecke über die Landstraßen Р157 und Р98. Insgesamt sind es 600 km bis Kostroma. Na ja, die Landstraße ist auch nicht wirklich dolle. Insbesondere der 70 km Abschnitt zwischen Verkhnespasskoye und Manturowo ist eine einzige Rumpelststrecke. Sollten wir nochmal auf die Idee kommen, hier in den Nordosten zu fahren, würden wir sicherlich die 20 km Umweg über Scharja (P157) mal versuchen (oder wieder über Wologda fahren). Schlechter kann es eigentlich nicht werden. Streckenweise gibt es jedoch auch ein paar frischasphaltierte Abschnitte, vielleicht ist ja beim Nächsten, der seine Russlandtour hier entlang plant, gar nicht mehr so wild. 

 

Unterwegs

 

Für die 600 km Strecke brauchen wir über zehn Stunden, ohne große Pausen zu machen. Und so dämmert es bereits als wir in Kostroma eintrudeln. Schade, dass wir schon wieder soweit südlich sind und hier keine weißen Nächte mehr sind. Wir sind ein wenig genervt, finden spontan keinen passablen Platz und fahren somit wieder raus aus der Stadt zum Hotel Azimut in Kostroma. Hier haben schon mal Freunde mit ihrem Wohnmobil übernachtet. Und siehe da, an der Rezeption wird kurz in die Unterlagen geguckt und klar können wir für 1000 Rubel hier auf dem Parkplatz stehen (umgerechnet 13 Euro, leider ohne Registrierung). Wir parken in einer Ecke des großen Parkplatzes, neben zwei Bussen. Die zugehörige chinesische Reisegruppe feiert bei kuscheligen 28°C um halb 10 eine Geburtstagsparty auf der Terrasse. 

 

Durch Zufall werfen wir einen Blick in die Booking-App und stellen fest, dass wir für 2200 Rubel auch ein Zimmer buchen könnten. Das machen wir doch glatt! Also wieder zum freundlichen Rezeptionisten, der ein wenig überrascht ist, aber unseren Bedarf einer Registrierung durchaus verstehen kann. Und die Dusche ist super, schlafen tun wir natürlich aber in unserem Wohnmobil. 

 

Übernachtung bei Hotel Azimut in Kostroma


Besuch von Kostroma

Samstag, 8.06.2019

 

Die Sonne geht hier wirklich sehr früh auf und so wird es sehr früh nicht nur hell, sondern auch kuschelig warm. Und so freuen wir uns über unsere nette Dusche und machen uns danach auf dem Weg in die Stadt. Um noch eine Nacht hier zu bleiben, liegt uns das Hotel Azimut doch zu weit außerhalb. Und so frisch gemacht lässt sich ein Übernachtungsplatz bestimmt auch viel einfacher finden.

 

Übernachtungsplatz am Hotel Azimut am Morgen

 

Und siehe da, zurück im Zentrum finden wir einen großen Parkplatz direkt an der Uferpromenade an der Wolga. Glücklicherweise ist hier auch gerade nicht viel los und so stellen wir uns auf den schattigsten Platz unter großen Bäumen. 

 

Los geht’s erst einmal den Hügel hoch zum großen, zentralen Platz. Besonders hübsch ist der große gelbe Feuerwehrturm und dazu gibt es an jeder Ecke eine Skulptur. Zum Beispiel gibt es Denkmal für von Autos verletzte Hunde und Katzen, wobei hier nur eine Katze sitzt. Mit Blick auf den Feuerwehrturm steht ein Hund, daneben eine Taube und um die Ecke gibt es noch eine Skulptur für Snegurotschka, der Enkelin von Väterchen Frost. Sie kommt ja hier aus der Stadt. Auf dem Platz sind noch verschiedene Stände aufgebaut, denn heute wird hier der 75. Geburtstag des Kreises von Kostroma gefeiert. 

 

Spaziergang durch Kostroma

 

Hier im Ort gibt es wieder zahlreiche Museen, unter anderem ein Käsemuseum. Das gucken wir uns an! Der Eingangsbereich ist witzig gestaltet und die gelb gekleideten Museumsführerinnen sind deutlich jünger als in anderen bisher besuchten Museen. Besser Russisch können wir dadurch leider nicht ;-) Aber für die Spielchen im Museum, z. B. Käselaib-Rollen, Kuhmelken oder auf den Boden projizierte Mäuse fangen brauchen wir die auch nicht. Gemeinsam mit Mutter und Tochter aus Belgorod geht es so von Raum zu Raum und überraschenderweise zeigt sich dann beim Länderrätsel, dass die Tochter gut Englisch spricht und wir nun noch eine Übersetzerin dabeihaben. Super! Abgerundet wird der Besuch noch von einer Degustationsrunde, wo wir hübsch angerichtet mehrere Käsesorten probieren. Es ist vielleicht nicht ganz so spektakulär wie in Frankreich, aber für russische Käseverhältnisse wirklich lecker. Und wir bekommen sogar noch ein Diplom :-)

 

Käsemuseum Kostroma (Музей сыра)

GPS: 57.763052, 40.930277

Webseite: https://музейсыра.com/

 

Besuch des Käsemuseums in Kostroma

 

Später fahre ich dann noch alleine zum Ipatios-Kloster, während Jens und Vanja es sich vor dem Wohnmobil gemütlich machen. Das Kloster liegt hübsch an der Mündung des Flusses Kostroma in die Wolga (nächstes Mal Badezeug mitnehmen) und die goldenen Kuppeln glitzern in der Sonne. Nebenan gibt es übrigens noch ein Freilichtmuseum mit Holzarchitektur.

 

Spaziergang am Ipatios-Kloster in Kostroma

 

Je später es wird, desto interessanter werden übrigens die tiefergelegten Ladas und die daraus schallende Musik. Gehört und gesehen werden, ist heute Abend hier das Motto. 

 

Hier mal ein Beispiel: ВСЕ БАБЫ КАК БАБЫ А МОЯ БОГИНЯ von Семён Фролов

https://www.youtube.com/watch?v=v11tIWC1cmY

 

Unser Übernachtungsplatz in Kostroma


Über Vyatskoe nach Jaroslawl

Sonntag, 9.06.2019 

 

Von Kostroma aus wollen wir als Nächstes quasi in den Nachbarort am Goldenen Ring, ins rund 80 km entfernte Jarosawl. Unterwegs wollen wir noch einem weiteren „schönsten Dorf Russlands“ einen Besuch abstatten. 

 

Los geht’s 

 

 

Vyatskoe erhielt vor vier Jahren diese Auszeichnung und hat für uns heute die einzige Herausforderung, dass es leider auf der anderen Seite der Wolga liegt. Natürlich könnten wir erst bis Jaroslawl fahren und dort die Brücke nehmen, aber so Fähre fahren ist ja doch viel spannender. 

 

Zwischen den Orten Novodashkovo (Новодашково) und Krasnyy Profintern (Красный Профинтерн) besteht von April bis November eine Fährverbindung über die Wolga. Diese fährt zwar nur sechs Mal täglich aber so haben wir gute zwei Stunden Zeit in der Wolga schwimmen zu gehen. Nett hier. 

 

Von den anderen Wartenden erfahren wir, dass man rückwärts auf die Fähre fahren muss und so parken wir unser Wohnmobil mal andersherum. Die Wartezeit ist schnell rum und schon geht es im Schritttempo rückwärts auf die Fähre, auf der vielleicht so zehn Fahrzeuge Platz haben. Wir fahren zu viert rüber, dazu noch ein Motorrad und etliche Fußgänger. Die Rampe ist übrigens relativ steil, wer einen sehr langen Überhang an seinem Fahrzeug hat, könnte ja doch über die Brücke nachdenken. Bezahlt wird für die Überfahrt direkt an Bord, wie auch auf mancher Rheinfähre kommt hier jemand rum (440 Rubel für’s Wohnmobil mit weniger als 4 Tonnen inklusive Fahrer + 30 Rubel für den Beifahrer). 

 

Einmal mit der Fähre über die Wolga

 

Vyatskoe ist ein niedlicher Ort mit verzierten Holzhäusern und diversen kleinen Museen. Direkt neben dem Parkplatz gibt es zum Beispiel zwei alte Jahrmarktkarussels aus Holz und um im Ortsmuseum etwas über die Stadt zu erfahren, geht erst einmal durch ein Musikinstrumente-Museum. Das Spektakulärste hier ist allerdings eine kleine Kapelle mit einem relativ unscheinbaren Äußeren. Innen verbirgt sich ein Wasserbecken in Kreuzform. Das sieht schon mal ziemlich ungewöhnlich aus. Ich darf zu einer Gruppe anderer Frauen dazu in den Raum und sie erklären mir, dass man hier ins Becken geht und dreimal nacheinander untertaucht. Damit hatte ich nun nicht gerechnet. Alle Drei tragen dünne Trägerkleider und sind somit deutlich besser vorbereitet als ich. Allerdings ist es auch ihrer Sicht auch in Ordnung, wenn ich in meinem Kleid ins Wasser gehe. 

Das Wasser ist übrigens eiskalt ;-) 

 

Webseite: http://eng.krasaderevni.ru/villages/vyatskoe/

 

Besuch von Vyatskoe

 

Gut gekühlt und frisch umgezogen geht es dann weiter nach Jaroslawl. Hier kann man mit seinem Wohnmobil etwas außerhalb auf dem Parkplatz des Hotels Yaroslavskoye Podvor'ye (Webseite: www.yarpodvorie.ru) übernachten. Uns liegt dies allerdings zu weit draußen und so suchen wir uns einfach einen Parkplatz im historischen Zentrum am Straßenrand, direkt neben einem Park, sodass wir dort eine Bank zum Sitzen haben.

 

Jaroslawl gehört zu einer der Hauptattraktionen am Goldenen Ring und dement-sprechend ist hier auch touristisch gut etwas los. Zahlreiche Reisebusse lassen ihre Gruppen am Ende des Parks raus, denn dort geht es direkt zur Mariä-Entschlafens-Kathedrale mit den ihren goldenen Kuppeln. Wir lassen uns durch den Ort treiben, schlendern durch die kleinen Gassen und über die Uferpromenade an der Wolga. Zwischendurch gibt’s noch lecker Pelmeni und ein Teller Kotleta, übersetzt ist das übrigens eine Frikadelle und nicht ein Kotlett. Das hat uns zu Beginn unserer Russlandreisen doch ein wenig verwirrt. 

 

Spaziergang durch Jaroslawl

 

Das Bierlokal Pivnaya Afonya hat uns übrigens besonders gut gefallen. Ein netter, überdachter Biergarten im Hinterhof und innen eine coole Einrichtung inklusive diverser Trockenfische. Kleiner Tipp am Rande: anhand von mL-Angaben erkennt man übrigens schon auf der Getränkekarte, was Bier und was Wodka ist. Letzterer schmeckte trotzdem gut zum Butterbrot mit eingelegtem Fisch. 

 

Pivnaya Afonya in Jaroslawl

 

Später machen wir dann noch eine Abendspaziergang entlang der Uferpromenade, stehen Schlange am „I love Jaroslawl“ bzw. „Ja ljublju Jaroslawl“ Schild und genießen den Abend hier. 

 

Abendspaziergang in Jaroslawl


Von Jaroslawl nach Suzdal

Montag, 10.06.2019 

 

Gestern Abend beim Spaziergang haben wir ein 24 Stunden Pelmeni-Restaurant entdeckt. Das ist doch mal ein passendes Frühstück für uns. Cool!

 

Von unserem Parkplatz sind es rund zehn Minuten zu Fuß zum Lokal Podbelka (Webseite: https://vk.com/podbelka76). Innen nett eingerichtet und die Speisekarte lang, da ist die Auswahl nicht einfach. Also gibt’s einfach mal sibirische Pelmeni und eine Portion Wareniki, letztere sind für uns doch sehr ähnlich zu den Pelmeni, nur halt in einer anderen Form. Lecker! 

 

Pelmeni Frühstück bei Podbelka

 

Unser nächstes Ziel ist Rostow am Nerosee. Früher hieß der Ort mal Rostow Weliki (Росто́в Вели́кий) und bei der Routenplanung sollte man sie besser nicht mit der Großstadt Rostow am Don verwechseln, welches 1300 km weiter südlich liegt. Das kleine Rostow hingegen ist ein Katzensprung entfernt und so sind es nur 60 km von Jaroslawl aus. 

 

Die Stadt gehört ebenfalls zum Goldenen Ring und hat somit einen hübschen Kreml in der Stadtmitte. Durch Zufall treffen wir wieder auf die französische Wohnmobilgruppe, die vorgestern auch in Kostroma unterwegs war. Es scheint uns inzwischen nicht allzu ungewöhnlich zu sein, dass man sich mehrfach in Russland trifft. Auch wenn das Land ja riesig ist, so suchen die meisten Reisenden ja doch ähnliche Attraktionen auf. 

 

Der Kreml besteht aus mehreren Kirchen, einem beeindruckenden Glockenturm, auf dem man auch die wirklich großen Glocken sich angucken kann und hat einen kleinen Ententeich in der Mitte. Und wer nicht mit ganz vielen anderen Touristen sich dies angucken möchte, es gibt hier auch eine Klosterherberge. Abends soll es hier sehr idyllisch sein! Gestern in Jaroslawl hatten wir noch russische Camper getroffen, die mit ihrem Pickup unterwegs waren und hier in Rostow zwei Nächte Station gemacht haben. 

 

Kreml von Rostow

 

Zurück am Wohnmobil überlegen wir hin und her wie es weiter geht. Entweder auf direktem Weg nach Sergijew Possad oder mit einem kleinen Schlenker nach Suzdal. Letzteres kennt inzwischen vermutlich jeder, der irgendwie mit seinem Wohnmobil am Goldenen Ring unterwegs oder auf dem Weg nach Sibirien war. Denn Sudzal hat nicht nur zig alte Kirchen zu bieten, sondern vor allem gibt es dort einen richtigen Campingplatz. Und genau zu diesem zieht es uns jetzt! 

 

Die Strecke ist bis auf ein ca. fünf Kilometer langes Teilstück unspektakulär. Das Teilstück allerdings besteht aus holprigen Betonplatten und hat es in sich. Wir hätten stutzig werden sollen, als der LKW vor uns gewendet hat. Nächstes Mal würden wir doch die 15 km längere Strecke fahren  :-)

 

Unterwegs nach Suzdal  

 

In Suzdal angekommen stellen wir fest, dass es alles noch so aussieht, wie vor ein paar Jahren. Sehr angenehm. Sogar das damals offensiv beworbene Erlebnisbad nebenan ist nach wie vor abgesperrtes Brachland. 

 

Der Campingplatz liegt zwar etwas außerhalb vom Ort, dafür direkt an einem Fluss mit Bademöglichkeit und hat nicht nur ein super Duschhaus sondern auch eine Waschmaschine. Hervorragend, dass sich manche Dinge einfach nicht ändern. Außer uns steht hier noch eine russische Familie mit Wohnwagen am Ufer, scheinbar gerade keine Wohnmobilreisegruppen auf dem Weg gen Asien hier. Mal gucken, vielleicht kommt ja noch wer. 

 

Camping Suzdal

Webseite: https://m.gtksuzdal.ru/kemping.html

 

Entspannung auf dem Camping Suzdal


Campingurlaub in Suzdal

Dienstag, 13.06.2019 

 

Nach einer erholsamen Nacht entscheiden wir direkt noch eine weitere hier zu bleiben. Nachdem wir ja gestern Pelmeni zum Frühstück hatten, gibt es heute nun Burger. Eigentlich wollten wir nur gucken, ob es hier nicht doch einen kleinen Minimarkt um die Ecke gibt und landen im Kafe-Moyka "Teremok" (Café + Auto-Waschanlage). Die Burger sind lecker und ein Minimarkt ist übrigens auch im Café. 

 

Burger zum Frühstück 

 

Jens dreht eine Runde durch den Ort mit unserem neuen E-Scooter, der zwar noch nicht auf deutschen Straßen fahren darf, hier in Russland kümmert dies allerdings wenige. Und tatsächlich haben wir unterwegs auch schon etliche gesehen, natürlich eher in den Städten als irgendwo auf der Landstraße. Für Suzdal bietet es sich an ein Fahrrad oder halt einen Scooter dabei zu haben, denn es gibt viel zu sehen. Alternativ kann man sich natürlich im Zentrum auch in eine Pferdekutsche setzen oder was wir diesmal neu entdecken eine Bootsfahrt machen. Letzteres merken wir uns direkt mal für unseren nächsten Besuch hier. 

 

Ansonsten gibt es hier Kirchen, Holzhäuser, Kirchen, Holzhäuser und noch mehr Kirchen und Holzhäuser. Alles hübsch restauriert und nett anzuschauen.

 

Spaziergang durch Suzdal


Von Suzdal nach Sergijew Possad

Mittwoch, 12.06.2019 

 

Nach so viel Erholungsurlaub im Grünen fahren wir heute nach Sergijew Possad. Es ist merklich kühler geworden, hatten wir bis gestern immer so 25 – 30°C sind es heute mal eben keine 20°C mehr draußen. Frisch ist‘s! 

 

In Sergijew Possad angekommen sind wir neugierig was aus dem Wohnmobilstellplatz geworden ist, der hier vor ein paar Jahren eröffnet wurde. Der Platz heißt übrigens Blinnaya Gora, übersetzt Pancake Mountain oder einfach Pfannkuchen Berg. Wir werden sehr freundlich empfangen, bekommen alles gezeigt (WC, Dusche, Stromanschluss, Entsorgung) und dürfen uns dann einfach mittig hinstellen. Neu für uns ist, dass man jetzt hier auch Zimmer in Holzbungalows mieten kann. Das sieht auch nett aus. Ansonsten gibt es an der Einfahrt ein Café, an dem auch ein Grill vor der Tür steht. Vermutlich gibt’s hier dann wohl auch Schaschlik zu essen. 

 

Wohnmobilstellplatz Blinnaya Gora in Sergijew Possad

Webseite: https://blinnaya-gora.ru

 

Übernachtungsplatz in Sergijew Possad

Unter der Rubrik „УСЛУГИ“ (Service) befindet sich übrigens ein Hinweis, wann Wohnmobilgruppen auf dem Platz erwartet werden. Je nachdem mit wie vielen Fahrzeugen man anreist, kann es hilfreich sein darauf zu achten:  https://blinnaya-gora.ru/services

 

Hinweis auf Reisemobilgruppen

 

Die Hauptsehenswürdigkeit von Sergijew Possad ist das in Sichtweite vom Wohnmobil-stellplatz gelegene Dreifaltigkeitskloster. Hübsch, allerdings ohne Ende mit Touristen gefüllt. Nach einem kurzen Schlenker, gehen wir doch lieber etwas essen.

 

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Sergijew_Possad

 

Dreifaltigkeitskloster in Sergijew Possad

 

Und so laufen wir mal den Pfannkuchenberg hinauf Richtung Bahnhof, schlendern dabei noch eine Runde über den kleinen Markt und gehen dann in das buryatische Restaurant Baikal. Das kleine Lokal liegt in der oberen Etage eines vermutlich irgendwann mal modernen Gebäudes, interessantes Design. Oben nehmen wir natürlich Platz zwischen Jurten und Pferden – coole Tapete! Die Buusij, burjatische Teigtaschen, sind lecker, aber der absolute Knaller ist der Nachtisch „Urme“. Er schmeckt wie getrocknete, pulverisierte in Sahne eingerührte Schwarzwälderkirschtorte :-)

 

Restaurant Baikal in Sergijew Possad

Webseite: https://vk.com/boozasp, Speisekarte mit Fotos: https://vk.com/market-72970258; Rezeptvorschlag für Urme zum zu Hause nachkochen: http://kitchen.727go.com/urme/

 

Lecker Abendessen im Baikal



Mit ♥ für euch geschrieben